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Kursreihe "Physical Theatre" in München

Grundlagen~ und Aufbau-Workshops

 

Foto: Sigi FischerFoto: Sigi Fischer

 

Die Grundlagen-Workshops - Methode Jacques Lecoq

Der Spielraum vor dem Wort

In diesen beiden Kursen lernen die Teilnehmer*innen die grundlegenden Elemente der physischen Theatermethode nach Jacques Lecoq kennen – damit eignen sie sich entweder als Einführung in das Bewegungstheater oder zur Auffrischung/Vertiefung schon bestehender Kenntnisse im Bereich „physical theatre".

Durch Körpertraining, Bewegungsanalyse und Improvisation werden der bewusste Umgang und die Lust am Spiel mit dem Körper geweckt. In spielerischer Recherche und szenischen Begegnungen wird der Körper als ganzheitliches Ausdrucksinstrument eingesetzt. Dabei werden körperliche Durchlässigkeit, Beweglichkeit und Empfänglichkeit, Präsenz und Wachsamkeit thematisiert und trainiert.

Die Teilnehmer*innen entdecken den Spielraum vor dem Wort und damit den Reichtum der physischen Ausdrucksmöglichkeiten, erweitern ihr persönliches Bewegungsrepertoire und die körperliche Phantasie. 

Wechselwirkung und Kommunikation zwischen Innen und Außen

Die Verbindung zwischen innerer und äußerer Haltung wird immer wieder Thema sein: die Teilnehmer*innen lernen, dem Körper (sich selbst) zuzuhören und Bewegungen wahrzunehmen, um eine innere Bewegung physisch auszudrücken und eine physische Bewegung nach innen resonieren zu lassen, sprich zu „empfangen“.

So werden Emotionen, Gedanken, Stimmungen, Vorhaben im Körper sichtbar: das Spiel wird unmittelbarer, der Spieler/die Spielerin lesbar.

Die Workshops beinhalten:

Intensives Körpertraining (Dehnungs-, Atem-, Lockerungsübungen) ▪ Zentrumsarbeit ▪ Arbeit an der Aufrichtung (neutrale Haltung) ▪ Training der Beweglichkeit und Durchlässigkeit des Körpers ▪ Übungen zur Präsenz und Wachsamkeit ▪ Grundlegende Übungen zum physischen Spiel (Körper-Raum-Partner-Gruppe) ▪ Die „natürlichen Bewegungen“ ▪ Bewegungsanalyse ▪ Bedeutung der Atmung für die Gestaltung ▪ Körperspannungen, Kräfte, Richtungen (die „7 Zustände“) ▪ Arbeit an der Verbindung von Körper und Stimme ▪ Arbeit an innerer und äußerer Haltung ▪ Themenbezogene Improvisationen

Zielsetzung:

Darsteller*innen ein physisches Handwerk geben • Training des Körpers, im Sinne einer Entfaltung • Präsenz • Körperliche Bewusstheit • Unmittelbarkeit • Verwandlungsfähigkeit • Klarheit in der Artikulation von Bewegungen und Gesten erlangen • Ausdrucksstärke • Sprache, Gesang, Emotion im Körper lesbar machen • Vielfalt der darstellerischen Mittel ausbauen/weiterentwickeln • Entdecken des individuellen künstlerischen Potentials • Körper als Instrument für das darstellende Spiel erfahrbar machen • Bewegungsrepertoire erweitern

Bitte mitbringen: möglichst neutrale und bequeme Trainingskleidung, rutschfeste Gymnastikschuhe mit dünner Sohle oder rutschfeste Socken.

 

Im Oktober 2018 startete die neue Kursreihe in München. Weitere Grundlagen-Workshops und Aufbau-Workshops sind in Planung. Bitte fragen Sie mich gerne an! Die Themen der Aufbau-Workshops:

Die Neutrale Maske (Sartori/Lecoq) Die 4 Elemente und Material in Bewegung (Identifikation mit der Natur und ihr Transfer)

Poesie in Bewegung (Die Annäherung an die Künste) Vom Tier zum Menschen (Figurenentwicklung auf Grundlage der Tiere)

Physische Figurengestaltung (Typenlehre/Grundlagen für die Rollenarbeit))

 

Die Workshops richten sich an …

Bewegungsbegeisterte aus den Bereichen Schauspiel, Gesang, Tanz, Regie, Bewegung, Theaterpädagogik.

Alle, die ihre handwerklichen Fähigkeiten um den Aspekt der bewussten körperlichen Gestaltung erweitern wollen.

 

Mehr Infos und Anmeldung über das Kontaktformular oder unter:

Email: andreakilian@gmx.net

Telefon: 08092-3059177